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Zu einer Gruppe von Sozialaktivisten, die seinen Segen zu einem Plan wünschten, den sie nun in die Tat umsetzen wollten, sagte der Meister:

“Was Ihr braucht, fürchte ich, ist Licht und nicht Aktion.”

Danach erklärte er: “Das Böse durch Aktivität zu bekämpfen ist wie gegen die Dunkelheit mit beiden Händen anzugehen. Was Ihr also braucht, ist Licht, nicht Kampf.”

Ein Aktivist kehrte zum Meister zurück, um in Erfahrung zu bringen, was für ein Licht er noch bräuchte.

“Das Licht, um den Unterschied zwischen einem Liebhaber und einem Aktivisten zu kennen”, sagte der Meister. “Ein Liebhaber nimmt an einer Symphonie teil.”

“Und der Aktivist?”

“Ist vom Klang seiner eigenen Trommel gepackt”, sagte der Meister.

Die Aktivisten waren darüber betroffen, daß der Meister glaube, sie würden weniger Aktion und mehr Licht brauchen.

“Licht wozu?” wollten sie wissen.

“Dazu, was das Leben rundherum ist”, sagte der Meister.

“Wir wissen mit Sicherheit, daß das Leben für andere gelebt werden muß”, sagten die Aktivisten. “Brauchen wir mehr Licht als das?”

“Ihr brauchtet nur zu begreifen, was das Verhältniswort `für´ bedeutet”, erwiderte der Meister.

http://www.feliz.de/html/fuer.htm