Sagte der Meister: “Was Du Freundschaft nennst, ist in Wirklichkeit ein Geschäft: Entsprich meinen Erwartungen, gib mir, was ich möchte, und ich werde Dich lieben; weise mich ab, und meine Liebe schlägt in Groll und Gleichgültigkeit um.” Er erzählte von dem Familienvater, der nach einem anstrengenden Arbeitstag zu seiner Frau und seinem niedlichen, drei Jahre alten Töchterchen nach Hause kam. “Bekommt Daddy einen Kuss?” “Nein!” “Schäm Dich! Dein Daddy muss den ganzen Tag hart arbeiten, um etwas Geld nach Hause zu bringen, und Du behandelst ihn so! Wo ist der Kuss?” Das niedliche, drei Jahre alte Töchterchen schaute ihm in die Augen: “Und wo ist das Geld?” Sagte ein Schüler: “Ich gebe meine Liebe nicht für Geld.”
Sagte der Meister: “Ist es nicht ebenso schlecht - oder gar schlimmer -, wenn Du Liebe für Liebe verlangst?” |