| Selten gingen dem Meister die Worte so über die Lippen, als wenn er vor der betörenden Macht der Wörter warnte: “Nimm Dich vor Wörtern in acht”, sagte er. “Sobald Du wegschaust, werden sie ihr eigenes Leben führen, werden sie Dich blenden, hypnotisieren, terrorisieren, - Dich von der Wirklichkeit, für die sie stehen, fort in die Irre führen -, Dich dazu verleiten sie für wahr zu halten. Die Welt, die Du siehst, ist nicht das Königreich, das Kinder schauen, sondern eine zerstückelte Welt, die durch Wörter in Tausende einzelner Teile zerlegt ist... Es ist, als sehe man jede Meereswelle einzeln und abgesondert vom Ozean. Sobald Wörter und Gedanken zum Schweigen gebracht sind, erblüht das Universum fort - wirklich, ganz und eins -, und Wörter werden das, was sie immer bedeuten sollten: die Partitur, nicht die Musik, das Menü, nicht das Essen, der Wegweiser, nicht das Reiseziel.” |